Jennewitz in den Mecklenburgischen Beichtkinderverzeichnissen von 1751

Das Jahr 1751 ist eine Zeitmarke, die in diversen Chroniken der Region sehr oft auftaucht. In dem Jahr, wie auch bereits 1704, ließ die Kirche von ihren Pastoren sogenannte Beichtkinderverzeichnisse erstellen. Dies geschah im Rahmen der Verantwortlichkeit der Kirchenämter für das Standeswesen. Da in diesen Jahren wohl so ziemlich alle Einwohner Mecklenburgs, zumindest im ländlichen Raum, christlich getauft und konfirmiert waren, sind diese Verzeichnisse wie Einwohnerlisten zu sehen. So wurden dort für Jennewitz, das zum Kirchspiel „des Städtlein Cröpelin“ gehörte, 23 Namen aufgelistet, wie die Freileute:
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Letzte Änderung: 18. Januar 2015; Kapitel: 3. Die Zeit als Domäne; Schlagwörter: , ,

Jennewitz zur Reformation um 1552

Im Frühjahr 1552 wurde das Doberaner Kloster, als unmittelbare Folge der aufkommenden Kirchenreformation, säkularisiert. Damit fielen alle Klosterbesitztümer, so auch Jennewitz, an den weltlichen Landesherren, den Herzog von Mecklenburg. Dieser gliederte den Neubesitz in sein Domanium ein, was ihm zunächst eine Menge Probleme bescherte.
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Letzte Änderung: 9. Januar 2017; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: ,

Jennewitz unter dem „Krummstab“

Der Krummstab ist ein bischöfliches Machtsymbol und wird oft als Metapher für die Herrschaft der Kirche benutzt. Wie das gesamte Gebiet um Doberan befand sich auch Jennewitz bis 1552 im Besitz des Klosters.
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Letzte Änderung: 3. Januar 2018; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: ,

Der Überfall Rostocker Truppen im Jahr 1312

1312 überfielen Rostocker Truppen das Doberaner Kloster und seine umliegenden Besitzungen. Betroffen war auch Janewiz.
Viel ist über diese Repression nicht bekannt, was auf ein relativ gewöhnliches Ereignis zur damaligen Zeit hindeutet.
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Letzte Änderung: 3. Januar 2018; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: ,

Wie wurde Jennewitz Besitz des Klosters Doberan?

Die ganz kurze Antwort lautet, volkstümlich ausgedrückt: »nichts genaues weiß man nicht«. Wo es an Fakten fehlt, lässt es sich prima spekulieren. Auch ich habe mir meine Meinung zu dem Thema längst gebildet. Bekannt ist lediglich, dass Jennewitz als Bojanewitz erstmalig 1192 urkundlich erwähnt worden sein soll. [Quelle: Stadtverwaltung Kröpelin]
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Letzte Änderung: 2. Januar 2018; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: ,

Jennewitz in der Slawenzeit

995 gilt als Gründungsjahr von Mecklenburg, aufgrund der ersten urkundlichen Erwähnung der Michelenburg in einer Urkunde des jungen Kaisers Otto III. (980-1002). Jennewitz dürfte, nach heutigem Erkenntnisstand, zu diesem Zeitpunkt eine slawische Siedlung gewesen sein.
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Letzte Änderung: 2. Januar 2018; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: , ,