Jennewitz als regionaler MAS Stützpunkt

1950-MAS-Traktoristen1948 wurde Jennewitz MAS Stützpunkt in der Region. Dazu wurde begonnen, den Bereich zwischen der Straße Kröpelin – Kühlungsborn als Technikstützpunkt mit Werkstatt zu bebauen. Auch die große Scheune auf dem Gutshof wurde dazu umgenutzt und zu einer Werkstatt mit Sozialtrakt umgebaut.
Auch das ehemalige Gutshaus wurde der MAS zugeordnet und entsprechend umgebaut.
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Letzte Änderung: 5. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , , ,

Der Bauboom von 1947 bis 1950

Wie ich im Artikel „Die Bodenreform 1946“ dargelegt habe, stellte die Bereitstellung von Wohn- und Wirtschaftsraum auch für die Jennewitzer Neubauern ein großes Problem dar.
Wie dieses in Jennewitz gelöst wurde beschreibe ich nachfolgend.
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Letzte Änderung: 5. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , , , , ,

Die Bodenreform 1946

1945 endete mit der Kapitulation Deutschlands nicht nur der Zweite Weltkrieg, sondern auch die zusammenhängende Bewirtschaftung des Gutes als Landesdomäne. Mit der Aufsiedelung des Gutes in Folge der Bodenreform 1946 wurde dieses dauerhaft zerstückelt.
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Letzte Änderung: 5. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , ,

Jennewitz während der NS-Herrschaft 1933 bis 1945

Jennewitzer Nazis, die Spuren ihrer Aktivitäten hinterlassen haben, sind mir nicht bekannt. Auch scheinten Jennewitz und seine Umgebung von den Auswüchsen der Nationalsozialisten, wie Judenverfolgung, Euthanasie oder Kriegsverbrechen, verschont geblieben zu sein. Der Pächter der Domäne und seine Angestellten sowie die Jennewitzer Büdner hatten andere Prioritäten, als sich politisch zu engagieren. Diese Einstellung spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Landtagswahl vom 5. Juni 1932 wieder.
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Letzte Änderung: 16. Februar 2014; Kapitel: 3. Die Zeit als Domäne; Schlagwörter: , ,

5. Versammlung deutscher Land- und Forstwirte 1841 in Doberan

Was auf dem ersten Blick so lapidar klingt, kann in seiner Bedeutung für die Region eigentlich nicht hoch genug eingeschätzt werden. Da ist es schon etwas erstaunlich, dass dieser Wirtschaftsgipfel, wie man heute sagen würde, wenig bekannt ist.
Etwas Vergleichbares gibt es heute nicht mehr. Die MeLa in Mühlengeez ließe sich noch am ehesten mit der damaligen Veranstaltung vergleichen, ist jedoch mehr als Landesschau konzipiert. Die damalige Versammlung deutscher Land- und Forstwirte war eine deutschlandweite Veranstaltung mit internationaler Beteiligung. Dies wird in dem Bericht eindrucksvoll durch die Auflistung der 909 Teilnehmer der Veranstaltung belegt.
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Letzte Änderung: 20. Oktober 2015; Kapitel: 3. Die Zeit als Domäne; Schlagwörter: , ,

Jennewitz im 18. Jahrhundert

Auch in Jennewitz begann das 18. Jahrhundert mit „Wundenlecken“. Gerade die ländlichen Räume Mecklenburgs hatten noch immer unter den Folgen des Dreißigjährigen Krieges zu leiden. So war das Gut Jennewitz bis 1712 verpfändet. Es war die Blütezeit der Leibeigenschaft und des Bauernlegens.
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Letzte Änderung: 3. Januar 2018; Kapitel: 3. Die Zeit als Domäne; Schlagwörter: , , ,

Jennewitz unter den Folgen des Dreißigjährigen Krieges

Ob Jennewitz unter direkten Kriegseinwirkungen zu leidem hatte, ist bislang nicht bekannt. Eine um 1932 erstellte Chronik von Kröpelin verzeichnet für das Kirchspiel Kröpelin einen deutlichen Bevölkerungsrückgang.
In Jennewitz ist dort für 1601 ein Hof und zwei Hufen und für 1653 nur noch ein Hof aufgeführt:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2014; Kapitel: 3. Die Zeit als Domäne; Schlagwörter: ,

Hofbeschreibung von 1605

Im Jahr 1605 sah sich die Herzoginnenwitwe des Mecklenburger Herrscherhauses, Sophia von Schleswig-Holstein-Gottorf, genötigt, die Domäne Jennewitz zu verpfänden. Dies geschah in Vormundschaft ihrer minderjährigen Söhne und Thronerben. Die Gründe dafür sind mir nicht bekannt, jedoch ist der Begriff „Schulden“ keine Erfindung der Gegenwart. Auch frühere Herrscher haben es verstanden, ihre Abenteuer durch kommende Generationen finanzieren zu lassen.

Im Zuge der Abtretungsverhandlungen wurde eine Inventarliste erstellt, die als erste mir bekannte Hofbeschreibung eine Vorstellung zeitgenössischer Gutsbewirtschaftung vermittelt.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2014; Kapitel: 3. Die Zeit als Domäne; Schlagwörter: , , ,

Jennewitz zur Reformation um 1552

Im Frühjahr 1552 wurde das Doberaner Kloster, als unmittelbare Folge der aufkommenden Kirchenreformation, säkularisiert. Damit fielen alle Klosterbesitztümer, so auch Jennewitz, an den weltlichen Landesherren, den Herzog von Mecklenburg. Dieser gliederte den Neubesitz in sein Domanium ein, was ihm zunächst eine Menge Probleme bescherte.
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Letzte Änderung: 9. Januar 2017; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: ,

Jennewitz unter dem „Krummstab“

Der Krummstab ist ein bischöfliches Machtsymbol und wird oft als Metapher für die Herrschaft der Kirche benutzt. Wie das gesamte Gebiet um Doberan befand sich auch Jennewitz bis 1552 im Besitz des Klosters.
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Letzte Änderung: 3. Januar 2018; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: ,

Wie wurde Jennewitz Besitz des Klosters Doberan?

Die ganz kurze Antwort lautet, volkstümlich ausgedrückt: »nichts genaues weiß man nicht«. Wo es an Fakten fehlt, lässt es sich prima spekulieren. Auch ich habe mir meine Meinung zu dem Thema längst gebildet. Bekannt ist lediglich, dass Jennewitz als Bojanewitz erstmalig 1192 urkundlich erwähnt worden sein soll. [Quelle: Stadtverwaltung Kröpelin]
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Letzte Änderung: 2. Januar 2018; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: ,

Jennewitz in der Slawenzeit

995 gilt als Gründungsjahr von Mecklenburg, aufgrund der ersten urkundlichen Erwähnung der Michelenburg in einer Urkunde des jungen Kaisers Otto III. (980-1002). Jennewitz dürfte, nach heutigem Erkenntnisstand, zu diesem Zeitpunkt eine slawische Siedlung gewesen sein.
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Letzte Änderung: 2. Januar 2018; Kapitel: 2. Das Mittelalter; Schlagwörter: , ,