Jennewitzer Bauten heute

Jennewitz ist gegenwärtig baulich strukturiert in die Bereiche:

  • Der ehemalige Hof bildet den Ortskern mit Wirtschafts- und Wohngebäuden.
  • Östlich vom Hof liegen vor 1945 von der Domäne abgetrennte Grundstücke wie eine Erbmühle und Häuslerei sowie Büdnereien.
  • In der Feldmark, an der Staße nach Diedrichshagen und Kühlungsborn wurden nach 1945 drei Neubauernstellen errichtet.

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Luftbilder von Jennewitz aus 1953

1953 wurde das Territorium der damaligen DDR zur luftbildtechnischen Erfassung systematisch abgeflogen. Aus diesem Programm stammen die ältesten, bekannten Luftaufnahmen der Jennewitzer Flur. Verwaltet werden diese Aufnahmen im Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen in Schwerin. Die Bilder, auf der Basis von unbearbeitetem Rohmaterial, liefern ein authentisches zeitliches Standbild, das viele Rückschlüsse zuläßt:

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Die Volkszählung von 1900

Eine wichtige Quelle für jeden Chronisten sind die Listen der Volkszählung in Mecklenburg von 1900. Das Gute ist, niemand muss dafür ins Landesarchiv reisen. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, auch als Mormonen bezeichnet, hat mit ihrem Projekt FamilySearch eine gigantische Datenbank mit historischen Personendaten geschaffen. Diese ist in weiten Teilen öffentlich zugänglich und kostenlos. So sind dort auch sämtliche Erfassungsbögen der Mecklenburger Volkszählung von 1900 gescannt und digital indiziert.

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Die Jennewitzer Büdnereien

1843 erscheinen erstmalig Büdnereien (2) in der Domanial-Statistik für Jennewitz. In den Akten zeugt ein Schriftwechsel aus dem Jahr 1853 von Jennewitzer “Grabenkämpfen”. In diesen monierte der Jennewitzer Müller die neuen Vorflutgräben zur Entwässerung der Büdnereien am Steffenshäger Weg. Bei starken Regenfällen überschwemmte das gesammelte Wasser seine Ländereien.

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Die Jennewitzer Mühle

Der bislang älteste Hinweis auf einen Jennewitzer Müller findet sich in der Chronik von Kröpelin von 1932, allerdings ohne Quellenhinweis. Darin heißt es: » 1726 entstand im Stadtgebiet eine zweite Windmühle. Der Windmühlenbesitzer Dietrich Daniel Westphal zu Jennewitz ließ sie aber nicht wieder aufbauen, nachdem sie 1738 abgebrannt war. «

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