Ortsgestaltungskonzeption von 1985

Mitte der 1980er wurden in der gesamten DDR Ortsgestaltungskonzeptionen erstellt. So auch in der Gemeinde Jennewitz, die ihren Sitz damals in Diedrichshagen hatte. Neben Jennewitz und Diedrichshagen gehörten der Gemeinde noch Boldenshagen, Wichmannsdorf, Horst und Hundehagen an.
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Letzte Änderung: 19. März 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , ,

Chronikprojekte 1969 bis 1989

Seit 1969 wurden die Gemeinden angehalten, alle 10 Jahre ihre Leistungen darzustellen und als Zuarbeit für ein Projekt der SED Kreisleitung zu gestalten. Anlaß waren die runden Jahrestage zur Gründung der DDR. Die Unterlagen zu diesem Projekt liegen in Kreisarchiv Bad Doberan. Sie sind trotz aller Agitation und Propaganda ein wertvolles Zeitdokument. Nachfolgend werde ich Auszüge, die das Dorf Jennewitz betreffen, veröffentlichen. In der Chronik sind natürlich auch die anderen Dörfer der Gemeinde dargestellt.
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Letzte Änderung: 29. Dezember 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , , , ,

Ordnung und Sauberkeit

… mahnte die Kreiszeitung Das neue Dorf in ihrer Ausgabe von April 1960 für das Betriebsgelände der MTS an.

Die Vorreiterrolle bei der Umgestaltung der Landwirtschaft in der Region zu Großbetrieben, auf denen moderne Technik effizient eingesetzt werden konnte, war die eine Seite der MTS Jennewitz. Die Andere war die eines normalen Betriebes in der DDR, mit dem alltäglichen Schlendrian außerhalb der markigen Propagandasprüche.

Zum Thema berichtete die Zeitung in Wort und Bild:
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Letzte Änderung: 19. März 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: ,

Die LPG „Roter Oktober“

Die Gründung einer Jennewitzer LPG erfolgte im Vergleich sehr spät. Während zum Beispiel Wichmannsdorf zu den Gründungspionieren in Mecklenburg zählte, war der Druck zur Gründung einer LPG in Jennewitz offensichtlich nicht sehr hoch. Dies hatte paradoxer Weise mit der MAS/MTS im Ort zu tun.

Die MTS waren der staatliche Motor zu LPG-Gründungen. Sie brauchten zum effzienten Einsatz ihrer Technik und neuen Technologien auch adäquate Partnerbetriebe. Da wurden die Neubauern mit ihren 7 bis 10 Hektar Ackerfläche und den entsprechend winzigen Schlaggrößen schnell zu Hemmschuhen der Entwicklung. Auch wenn dieser Satz auch aus einer zeitgenössischen Propagandazeitung stammen könnte, die Fakten und daraus resultierenden Schlüsse sind logisch und nachvollziebar. Aber wieso begünstigten diese Rahmenbedingungen eine Sonderrolle für Jennewitz?
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Letzte Änderung: 16. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: 

„Der Scheinwerfer“ – eine Dorfzeitung von 1954 bis 1960

Im Juni 1954 brachte die MTS erstmalig eine Dorfzeitung für den MTS-Bezirk Jennewitz heraus. Zugegeben, aus heutiger Sicht handelt es sich um eine „Propagandazeitung“. Dessen unbeachtet vermitteln die Ausgaben uns einen guten Einblick in die Zeit der Kollektivierung der Landwirtschaft.
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Letzte Änderung: 16. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: ,

Die MTS Jennewitz

Ab Mitte der 1950er Jahre wurde die MAS in eine Maschinen-Traktoren-Station umgewandelt. Dies wurde notwendig, weil die Maschinen immer größer und komplizierter wurden. Sie wurden nicht mehr einfach nur, und schon garnicht auf sporadische Anforderung, an Landwirtschaftsbetriebe verliehen, sondern in den Betrieben mit Kooperationsverträgen planmäßig eingesetzt. Durch diese Konzentration erreichten die MTS eine große Schlagkraft, von der die kleinen, örtlichen LPGen profitierten. Auch konnten Wartung und Reparatur der Technik professionell organisiert werden.
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Letzte Änderung: 5. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: 

Luftbilder von Jennewitz aus 1953

1953 wurde das Territorium der damaligen DDR zur luftbildtechnischen Erfassung systematisch abgeflogen. Aus diesem Programm stammen die ältesten, bekannten Luftaufnahmen der Jennewitzer Flur.
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Letzte Änderung: 11. Januar 2015; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , , , ,

Dorfwirtschaftspläne als Planungsgrundlage der frühen DDR-Jahre

In den Jahren 1951 und 1952 wurden als Grundlage für die staatliche Planung in der 1949 gegründeten DDR, Wirtschaftspläne erstellt. Diese wurden von den Gemeinderäten in den Kommunen, unter Mitarbeit aller gesellschaftlichen Träger, aufgestellt und beschlossen.
Heute sind diese Dokumente nicht nur ein Beispiel damaliger Rhetorik, sondern zeigen, wie im Zeitraffer, eine politische Entwicklung auf.
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Letzte Änderung: 19. März 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , , ,

Jennewitz als regionaler MAS Stützpunkt

1950-MAS-Traktoristen1948 wurde Jennewitz MAS Stützpunkt in der Region. Dazu wurde begonnen, den Bereich zwischen der Straße Kröpelin – Kühlungsborn als Technikstützpunkt mit Werkstatt zu bebauen. Auch die große Scheune auf dem Gutshof wurde dazu umgenutzt und zu einer Werkstatt mit Sozialtrakt umgebaut.
Auch das ehemalige Gutshaus wurde der MAS zugeordnet und entsprechend umgebaut.
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Letzte Änderung: 5. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , , ,

Der Bauboom von 1947 bis 1950

Wie ich im Artikel „Die Bodenreform 1946“ dargelegt habe, stellte die Bereitstellung von Wohn- und Wirtschaftsraum auch für die Jennewitzer Neubauern ein großes Problem dar.
Wie dieses in Jennewitz gelöst wurde beschreibe ich nachfolgend.
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Letzte Änderung: 5. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , , , , ,

Die Bodenreform 1946

1945 endete mit der Kapitulation Deutschlands nicht nur der Zweite Weltkrieg, sondern auch die zusammenhängende Bewirtschaftung des Gutes als Landesdomäne. Mit der Aufsiedelung des Gutes in Folge der Bodenreform 1946 wurde dieses dauerhaft zerstückelt.
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Letzte Änderung: 5. Februar 2014; Kapitel: 4. Jennewitz von 1945 bis 1990; Schlagwörter: , ,